Sport mit Courage / Demokratietraining

Fünfzig Verstärkungen für Demokratie

Sport begeistert und kann Menschen verbinden. Andererseits spiegelt der gemeinnützig organisierte Sport die Gesellschaft – auch hier kommt es zu Ausgrenzungen, existiert rassistisches Gedankengut, wird dann und wann Gewalt ausgeübt. Dagegen wirkt Demokratiebildung. Nur wo Menschen sich beteiligen können, werden sie heimisch. In der gegenwärtigen politischen Situation scheint es umso wichtiger, Werte unserer Demokratie im Bewusstsein zu verankern und demokratische Strukturen – wie in Sportvereinen und -verbänden – zu stärken. Die Anforderungen an die Verantwortlichen sind knifflig: Sie müssen Training und Wettkämpfe organisieren, sind aber parallel mit sozial brisanten Themen konfrontiert – Diskriminierung gehört dazu. Konflikte bleiben nicht aus.

Unfrieden soll aufgelöst, am besten verhindert werden. Dazu dient die Qualifizierungsreihe „Demokratietraining für Konfliktmanagement im Sport“. Sie ist nach dem Start in den neuen Bundesländern ab dem Jahr 2013 auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt worden.

Die DJK-Sportjugend setzte sie sich intensiv mit der Förderung demokratischer Teilhabe und mit Maßnahmen gegen Extremismus auseinander.