Resolution

DJK-Sportjugend gegen Ausländerfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus und Rechtsradikalismus

DJK

DJK-Sportjugend  gegen Ausländerfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus und Rechtsradikalismus

Die DJK Sportjugend unterstützt die Bemühungen des DJK-Sportverbandes, die in der gemeinsamen Erklärung aus Anlass des Spitzengesprächs zwischen Eichenkreuz im CVJM und DJK-Sportverband niedergelegt sind. Aus christlicher Verantwortung ist es wichtig, „Gesicht (zu) zeigen“ (bundesweiter Zusammenschluss unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten) und uns in den Vereinen und Gruppierungen für ein gewaltfreies, tolerantes, friedliches Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Rasse, religiöser, politischer Anschauung oder unterschiedlichen Glaubens einzusetzen.

Dies kann geschehen durch

  • sportliche und außersportliche Angebote, die die Menschen miteinander in Kontakt bringen,
  • solidarisches Eintreten für Menschen, die bedroht werden oder sich bedroht fühlen,
  • geeignete Veranstaltungen, die im Austausch unterschiedliche kulturelle Werte und Verhaltensweisen aufzeigen und Verständnis für Fremde wecken,
  • Unterstützung von und Beteiligung an Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt,
  • Hinweise und Informationen bei Veranstaltungen im Rahmen des Sports, in Vereinszeitungen und anderen Veröffentlichungen.

Interesse und Motivation an Bewegung und Sport in Wettkampf und Spiel bieten über alle sprachlichen Barrieren hinweg vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches. Die Vereine und Gruppierungen in unseren Organisationen sind daher aufgefordert, die Chancen zum gemeinsamen Sporttreiben, zum Informationsaustausch und zum Kennenlernen fremder Kulturen zu nutzen, damit Mißtrauen, Ängste und Vorurteile dem Fremden gegenüber abgebaut werden können.

Jedes Mitglied in unseren Gruppen und Vereinen ist aufgefordert, sich als Mensch, Bürger und Bürgerin in dieser Gesellschaft mit Entschlossenheit und Zivilcourage für die im Grundgesetz verbürgten Lebensgrundlagen aller Menschen einzusetzen: „Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden“ (Art. 3,3 GG).

Als engagierte Christen setzen wir uns dafür ein, daß die jedem Menschen von Gott geschenkte Würde auch bei aller Andersartigkeit in keiner Weise verletzt wird. Das Gebot der Nächstenliebe ist uns dabei Maßstab und Richtschnur: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Mt. 22,39)

Wir rufen dazu auf, dies vor Ort zu leben und erfahrbar zu machen.