DJK for YOUth – Themenbereiche

1. Bewegungs- und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen
 
Von Vereinen wird erwartet, Kinder und Jugendliche durch altersgerecht abgestimmte Übungseinheiten in ihren motorischen Fähigkeiten zu schulen, zu fördern und zu fordern. Die Förderung und Stärkung physischer Eigenschaften trägt nicht nur zum Wohlbefinden und zur Bildung des Selbst- und Körperbewusstseins bei, sondern beeinflusst auch die Gesundheit auf positive Weise. Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Nur wer schon früh gelernt hat, dass Bewegung Spaß macht, wird sich auch später ausreichend bewegen.
 
2. Qualifikation und Selbstkontrolle der Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendarbeit
 
Um die Qualifikation aller in der Jugendarbeit Beteiligten zu gewährleisten, ist eine qualifizierte Ausbildung und ständige Fortbildung Voraussetzung. Die Verantwortlichen übernehmen eine Vorbildfunktion. Daher sollten sie sich im Klaren darüber sein, wie sie sich in Gegenwart der Kinder und Jugendlichen verhalten. Die Teilnahme an „KSM“-Seminaren, die Einhaltung eines Ehrenkodexes sowie einer Selbstverpflichtungserklärung sind Voraussetzung für die Schulung eben dieses Bewusstseins.

 

3. Regeln im Umgang mit Suchtmitteln
 
Durch Übungsleiterinnen, Betreuerinnen, Eltern und andere Aktive soll Kindern und Jugendlichen schon früh vorbildhaft der sensible Umgang mit Suchtmitteln, wie Alkohol und Zigaretten vermittelt werden. Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit den oben genannten Gruppen, konkrete Regeln im Umgang mit Suchtmitteln zu erarbeiten. Diese Regeln gelten bei allen Vereinsaktivitäten.

 

4. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken und soziale Kompetenz fördern

 
Eine „starke“ Persönlichkeit ist der beste Schutz, um gut durchs Leben zu gehen. Kinder und Jugendliche müssen deshalb Zuversicht und Halt spüren, ihre persönlichen Stärken und Schwächen kennenlernen, ihre Interessen wahrnehmen und Selbstbestätigung erfahren können. So unterstützt ein liebevolles und anerkennendes (bejahendes) Umfeld die Entwicklung zu selbstbewussten Menschen.
5. Elternarbeit
Wichtig innerhalb der Vereins- und Jugendarbeit ist das Mitwirken der Eltern. Sie müssen sich in den Verein mit einbringen können und jederzeit auf dem aktuellen Stand sein, was sowohl die Entwicklung ihres Kindes, als auch das Vereinsgeschehen betrifft. Hierfür sollte ein ständiger Dialog zwischen Eltern und den Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendarbeit gewährleistet sein. Ebenso sollte den Eltern aktive Hilfestellung in der Entwicklungsförderung ihrer Kinder gegeben werden.
 
6. Beteiligung von Jugendlichen an der Vereinsarbeit
 
Mitbestimmung und Mitverantwortung der Jugendlichen im Verein sind nicht nur im Hinblick auf ihre Persönlichkeitsentwicklung wichtig. Sie fördern auch das Zugehörigkeitsgefühl zum Verein und können die jungen Sportler langfristig an den Verein binden. Ihnen sollte so früh wie möglich die Chance gegeben werden, sich ehrenamtlich an Aktivitäten des Vereins zu beteiligen, wobei sie auch eigene Ideen mit einbringen können.
 
7. Außersportliche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
 
Zur Förderung der Kommunikation und der sozialen Kompetenz sollte der Verein auch außerhalb des Sports weitere Angebote für die Kinder und Jugendlichen bieten.
 
8. Förderung von jungem Ehrenamt
 
Ein Verein lebt von seinen ehrenamtlich tätigen Kindern und Jugendlichen. Deshalb sollen diese durch den Verein gefördert und unterstützt werden. Der Verein soll Jugendlichen die Möglichkeit bieten, an qualifizierten Fortbildungen teilzunehmen, die sie zur Übernahme von Aufgaben im Verein, als Gruppenhelferin, Übungsleiterin und Jugendleiterin befähigen. Durch die Übertragung von Verantwortung haben sie die Chance, ihre sozialen Kompetenzen zu fördern und zu stärken.
 
9. Wertschätzende Mitwirkung und Einbringung aller im Sport Beteiligten
 
Unabhängig von der medialen Präsenz von Begriffen wie Integration und Inklusion trägt der Verein als Institution große soziale Verantwortung. Mögliche Zugangsschwierigkeiten von zum Beispiel sozial schwächer Gestellten, Menschen mit Behinderung sowie Personen mit Migrationshintergrund müssen minimiert werden. Vereine sollen jedem die Möglichkeit bieten, selbstverständlich und barrierefrei am Vereinsleben teilzunehmen.

 

10. Vereinsprofil/Leitbild
 
Das Vereinsprofil, bei dem die DJK Werte – sachgerechter Sport, Gemeinschaft und Glaube – deutlich zu erkennen sind, soll konkret und präsent in die Öffentlichkeit kommuniziert werden.

 

11. Kooperationspartner
 
Kommunale Vernetzungen und die Zusammenarbeit mit geeigneten Kooperationspartnern, wie Schulen und Trägern der Kinder- und Jugendarbeit sind wesentliche Bestandteile eines modernen Sportvereins. Die gemeinsame Nutzung der Ressourcen und Fähigkeiten bereichern den Verein und den Kooperationspartner, steigern die Qualität Eurer Arbeit und tragen so zur ganzheitlichen und nachhaltigen Förderung von Kindern und Jugendlichen bei.