Wenig Schlaf und viele Aktionen. Schönstes Wetter und erheblicher Sonnenbrand. Feuer und Flamme. Unter diesem Motto wird das vergangene Bundessportfest in Krefeld wohl noch vielen Helfern im Kopf bleiben.
Den Kern der Jugendaktionen auf dem Sprödenplatz bildete unsere Beachlounge, in der sich die Besucher gerne in Liegestühlen vom bunten Treiben erholten. Das Verteilen der Sandmassen hielt die Helfer schon am Anfang in Atem; echte Knochenarbeit. Daneben kamen auch das BIONADE-Mobil, welches die Sportstätten besuchte und der Einbezug von BZgA-Kampagnen wie "Kinder stark machen" und "Rauchfrei" gut an. Lediglich die Jugenddisco am Samstagabend als weiteres geplantes Highlight kam gegen die Konkurrenz im benachbarten Festzelt, das Public Viewing des Champion-League-Finales, nicht an. Neben diesen eigenen Aktionen der DJK-Sportjugend wollten weiterhin viele andere Mitmachangebote betreut werden.
Der ausgeklügelte Schichtplan über die Einsatzgebiete der Volunteers diente als hilfreiche Orientierung, war aber natürlich nicht eins zu eins umzusetzen, da trotz meist überschaubarer Besucherzahl viele weitere Aufgaben quasi am Rande spontan zu erledigen waren – zu einem Bundessportfest gehört eben wesentlich mehr als nur das auf den ersten Blick Ersichtliche. Deshalb waren die Fahrräder für die Aachener DV-Jugendleiter Lena Jansen und Benjamin Schmitz Gold wert, mit denen Sie stets über den riesigen Sprödentalplatz flitzten, um die guten Geister der DJK Sportjugend für neue Aufgaben zu motivieren. Dabei wurde den Helfern viel Flexibilität abverlangt und manch einer hängte an einen langen Arbeitstag unter der Sonne Krefelds noch eine Nachtschicht als Schulbetreuer dran, wo es immer wieder zu Engpässen kam. Bei diesen und anderen Herausforderungen packten dann die Aachener Diözesanjugendleitung, die Bundesjugendleitung sowie „alte DJK-Hasen“ und Bundesgeschäftsstelle tatkräftig mit an, so dass doch alles rund wurde.
Text: Benjamin Schmitz
Fotos: DJK Sportverband


